Obszöner Reichtum: Die oberen 1000 haben jetzt über eine Billion Euro

Das Vermögen der 1000 Reichsten in Deutschland, von denen knapp ein Viertel Milliardäre sind. nahm allein im vergangenen Jahr um 13 Prozent zu. 13 Prozent!
Die deutsche Wirtschaftsleistung, das Bruttoinlandsprodukt, ist in dieser Zeit jedenfalls nur um 2,2 Prozent gestiegen, das heißt, die oberen 1000 haben nicht nur ihre Position gehalten, sondern ihr Stück vom Kuchen weiter vergrößert. Dabei ist es nicht so, dass der Haufen, auf den der Teufel da mal wieder sein Geschäft gemacht hat, vorher klein gewesen wäre: Laut Focus wird das Vermögen der 1000 reichsten Deutschen auf 1,177 Billionen Euro geschätzt.

Um das mal ins Verhältnis zu setzen: Der Bund gibt in diesem Jahr rund 335 Milliarden Euro für all seine Aufgaben aus. Das heißt, vom Vermögen der 1000 Reichsten könnte das Land in gewisser Weise drei oder, wenn wir alle öffentlichen Haushalte zusammen nehmen, immer noch knapp zwei Jahre leben.

Quelle: https://www.heise.de/tp/news/Obszoener-Reichtum-Die-oberen-1000-haben-jetzt-ueber-eine-Billion-Euro-4152916.html

Wettrüsten endlich stoppen!

Im vergangenen Jahr haben die NATO-Staaten insgesamt 900 Milliarden Dollar für Rüstung ausgegeben. Ein Zehntel dieser Summe würde genügen, dass kein Kind auf dieser Welt mehr verhungert oder an Armutskrankheiten stirbt.

Bundesregierung bläst Zucker in die Bilanzen der Lebensmittelindustrie

23 Prozent der Menschen sind inzwischen krankhaft übergewichtig. Alarmierend! Die Bundesregierung blockiert aber die von Experten dringend geforderte klare Nährwertkennzeichnung wie zum Beispiel die Lebensmittelampel mit fadenscheinigen Argumenten.
„Die Lebensmittelindustrie hat ein Interesse daran, möglichst viel Zucker zu verarbeiten, weil er den Geschmack von Qualitativ minderwertigen Inhaltsstoffen übertüncht und weil er billig ist. Zucker erhöht unmittelbar die Gewinnspanne. Ich kann mir eigentlich nur einen Grund vorstellen, warum man die Ampelkennzeichnung ablehnt: weil man es der Industrie weiterhin so leicht wie möglich machen möchte, ihren Profit zu maximieren – auf Kosten der Gesundheit der Menschen. Das akzeptieren wir nicht.“

Außerdem droht die geplante Unterstützung zur Einführung des staatlichen Tierwohllabels zu einer steuerfinanzierten Werbekampagne für die konventionelle Fleischindustrie zu werden, ohne echte Verbesserung für die Tiere.

Die Profitgier der Pflegekonzerne

Privatisierungen sind bereits seit Jahren Alltag im deutschen Pflegesystem. Egal ob Krankenhäuser, Altenheime oder andere Pflegeeinrichtungen, die Investoren setzen oft auf Profitmaximierung. Dies geschieht auf Kosten der Pflegenden und der Pflegebedürftigen. Durch die gravierenden Einsparungen haben die Betreuer kaum Zeit für ihre Patienten und Patientinnen und arbeiten diese wie am Fließband unter höchstem Zeitdruck ab, darunter leidet die Qualität der Pflege und die Betreuung der Menschen.

Die Krankenkassen und die Groko-Sondierer zanken sich, ob und wer für Tarifsteigerungen in der Pflege bezahlen muss. Der Streit darüber ist müßig, solange der Pflegenotstand nicht grundsätzlich angegangen wird. Tausende Stellen sind schon jetzt unbesetzt, u.a. weil die Arbeit zu schlecht bezahlt wird. Insgesamt brauchen wir 100 000 Pflegekräfte mehr, um die Gesundheit vieler Patienten und Pflegekräfte nicht weiter zu gefährden. In der Altenpflege sieht es nicht besser aus. Was könnte helfen? Eine solidarische Gesundheits- und Pflegevollversicherung, in die wirklich alle einzahlen, auch Politiker, Beamte und sonstige Spitzenverdiener. Und es muss das Streben nach Profit im Gesundheitsbereich beendet werden, denn Gesundheit ist keine Ware. In diesem kleinen Film zeigen wir, was in der Pflege geleistet wird und wie Privatisierungen und Kürzungen im Gesundheitssystem Menschen in die Verzweiflung treibt.

Posted by DIE LINKE on Donnerstag, 11. Januar 2018

 

Ursprünglich war der Dienst geplant mit einer Pflegekraft und einer Hilfskraft. Da die Hilfskraft gekündigt hat, wurde der Praktikant eingeplant, der aber kurzfristig auf die Intensivstation versetzt wurde. Somit bin ich allein für 32 Patienten verantwortlich, davon sind neun zu überwachen, eine Patientin liegt im Sterben, vier Neuaufnahmen, zwei umtriebige und stark stürzgefährdete demente Patienten, eine Isolation bei MRSA, eine instabile Patientin, ein Patient, der eine Beatmungsmaske tragen muss, sie aber nicht akzeptiert, zwei entgleiste Blutzuckerpatienten, ein Patient kommt eingekotet von der zentralen Aufnahme.

Zitat aus einer Gefährdungsanzeige in einem deutschen Krankenhaus.
Leider ist dies keine Ausnahme, sondern Alltag in immer mehr Pflegeeinrichtungen. Es ist schlimm und traurig zugleich mit anzusehen, wie unsere Gesellschaft immer mehr pervertiert und der Profit von Wenigen über dem allgemeinen Interesse und der Gesundheit der Menschen steht.

Flaschen-Sammler wegen Diebstahl von Altglas vor Gericht

Die Staatsantwaltschaft München hat wohl nichts besseres zu tun?! Sie verklagt ein Paar, das Flaschen im Wert von 1,44 € aus Altglascontainern fischt. Das Gericht lehnt ab: der Schaden für die Staatskasse bleibt unklar. Und der Staatsanwalt? Geht in die zweite Instanz! Das ist unmöglich! Armut ist kein Verbrechen.

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Zahl der Nebenjobber verdoppelt

Seit 2003 hat sich die Zahl der Nebenjobber auf mehr als 3,2 Millionen verdoppelt. Das geht aus einer Studie des Kölner Instituts der deutschen Wirtschaft hervor. Der Fraktionsvize der Linkspartei, Klaus Ernst, kritisiert, ein zusätzlicher Job sei vor allem eine zusätzliche Belastung. Der Grund, warum viele Beschäftigte einen Nebenjob annähmen, sei der geringe Lohn, den sie im Hauptjob verdienen.

Dem Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) zufolge haben die 40 Prozent am unteren Ende der Einkommensskala seit 1999 Reallohneinbußen hinnehmen müssen. „Für die Betroffenen ist eine normale 40-Stunden-Woche meilenweit entfernt – mit entsprechenden Gefahren für ihre Gesundheit“, so Ernst.

Deutschland. Steueroase und Paradis für Geldwäsche.

Wir sind laut Bundeskriminalamt ein Paradies für Gangster. 17.000.000.000 Euro entgehen Deutschland jedes Jahr durch legale Steuertricks von Konzernen. Kriminelle & Terroristen waschen im Immobiliensektor Geld, während die Bundesregierung die Offenlegung der wahren Eigentümer von Firmen & Trusts und ein Immobilienregister blockiert.

Massenentlassung bei profitablen Unternehmen

Weltweit sollen 7.000 Entlassung bei vorgenommen werden. Und der Skandal ist, dass gleichzeitig die Dividende der Siemens-Aktionäre erhöht werden soll. Für einige gilt zu Weihnachten Dividendengeschenke und für andere Existenzängste. Die Bundesregierung rollt diesem Unternehmen rote Teppiche aus. In jeder Wirtschaftsdelegation ist Siemens vertreten. In den letzten 20 Jahren erhielt der Siemens-Konzern für mehr als 1, 5 Milliarden Euro Fördermittel aus dem Bundeshaushalt und Aufträge des Bundes.

Mehr Personal in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen

Im Wahlkampf haben alle Parteien Krokodilstränen über den Pflegenotstand vergossen. Die Bundesregierung muss jetzt sofort handeln, um zumindest die schlimmsten Auswirkungen der Pflegekrise zu bekämpfen. Verbindliche Personalschlüssel und die Anhebung des Pflegemindestlohns wären ein Signal an die Pflegekräfte und die Menschen mit Pflegebedarf.