Ignorante Politiker gefährden Europa

In der gegenwärtigen EU läuft sehr vieles schief: die Brüsseler Institutionen bedienen vor allem die Interessen der großen Konzerne, massive Spardiktate treiben ärmere Länder noch tiefer in die Krise, Arbeitnehmer sehen sich mit Lohndrückerei konfrontiert und die Europäische Zentralbank finanziert Finanzblasen und sorgt mit Niedrigzinsen für die Enteignung von Kleinsparern. So kann es nicht weiter gehen. Nötig ist stattdessen soziale Gerechtigkeit und Demokratie. Nur dann wird Europa nicht weiter zerfallen.

Und sie lernen es einfach nicht…
Als wenn der Knall aus London nicht laut genug gewesen wäre. Es sind nicht „dumme Bürger“, sondern ignorante Politiker, die ein Europa völlig an den Interessen der Menschen vorbei zu Gunsten von einflussreichen Lobbys und Konzernen bauen wollen. Dagegen begehren die Menschen auf. Wer gehofft hatte, das Signal aus England hätte etwas bewirkt, der wird spätestens hier eines besseren belehrt :

http://www.n-tv.de/…/EU-will-Parlamente-bei-Ceta-uebergehen…

und hier :

http://www.n-tv.de/…/Glyphosat-Zulassung-soll-verlaengert-w…

Genau DAS sind die Gründe, warum die Menschen sich von der EU abwenden.

Die hässliche Fratze des Raubtierkapitalismus

„Nirgends zeigt der Raubtierkapitalismus seine hässliche Fratze so unverblümt wie beim Zugriff auf ‪‎Rohstoffe“‬, sagt Niema Movassat im Interview der Woche zum Phänomen des „Resource Grabbings“. Gerade in Entwicklungsländern schlägt der Rohstoffhunger der Industriestaaten brutal zu: „Das, was in der deutschen politischen Diskussion als Armutsmigration bezeichnet wird, ist nicht selten eine direkte Folge der Rohstoffpolitik“, beschreibt Inge Höger die Auswirkungen.

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Europa ist wesentlich unsozialer und brutaler geworden

Nach dem ‪#‎Brexit‬-Votum in Großbritannien‬ steht die Europäische Union an einem Wendepunkt. Europa‬ muss sich verändern, wenn es eine Zukunft‬ haben soll. Europa braucht einen ‪‎sozialen‬ Neustart. Für ein Europa der Menschen, nicht der ‪‎Banken‬ und ‪‎Konzerne‬.

„Also es war natürlich auch ein Votum derer, die seit Jahren viel zu kurz gekommen sind, deren Wohlstand kaputt gegangen ist, und das hat natürlich was mit einer schrumpfenden ‪#‎Mittelschicht‬ zu tun, die wir ja auch in anderen EU‬-Ländern haben. Genau das ist die Folge dieser Politik, die immer nur auf Sparen setzt, die soziale Leistungen abbaut, den ‪#‎Sozialstaat‬ zerstört. Da ist sicherlich Großbritannien‬ ein wichtiger Faktor in der EU, aber gerade Deutschland‬ hat diese Politik immer vertreten und sollte jetzt doch irgendwann anfangen, darüber nachzudenken, also die deutsche Regierung, ob das so weitergehen kann.“, so Sahra Wagenknecht im Interview mit dem Deutschlandfunk.

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Erbschaftssteuer ist eine Kapitulation vor Macht steinreicher Firmenerben

Auf den letzten Drücker hat sich die Große ‪‎Koalition‬ auf eine Reform der ‪#‎Erbschaftsteuer‬ geeinigt und im Eilverfahren‬ im Schatten der Fußball-Europameisterschaft und des Brexit-Referendums durchgedrückt. Sahra Wagenknecht machte am Freitag deutlich, was sie davon hält: „Diese zartfühlende Rücksichtnahme, mit der in der Erbschaftsteuerdebatte immer wieder vor Überbelastungen gewarnt wird – wohlgemerkt, wir reden hier von ‪‎Multimillionären‬ –, hätte ich mir einmal gewünscht, wenn es um die Belastung normaler ‪#‎Arbeitnehmer‬ geht.“

Zur Ergännzung kann ich den Artikel „Mehr Gerechtigkeit wagen? Chance bei der Erbschaftssteuer vertan“ von Filippos Kourtoglou empfehlen: http://blog.jusos.de/2016/06/chance-bei-der-erbschaftssteuer-vertan/